{"id":522,"date":"2014-04-26T17:48:33","date_gmt":"2014-04-26T15:48:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.porzellanland.net\/?page_id=522"},"modified":"2014-11-06T00:38:36","modified_gmt":"2014-11-05T22:38:36","slug":"die-maer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.porzellanland.net\/?page_id=522","title":{"rendered":"die maer"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Abteilung f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte<br \/>\nL<br \/>\nEITER<br \/>\n: U<br \/>\nNIV<br \/>\n.-D<br \/>\nOZ<br \/>\n. D<br \/>\nR<br \/>\n. P<br \/>\nAUL<br \/>\nG<br \/>\nLEIRSCHER<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/seherman\/?attachment_id=138\" rel=\"attachment wp-att-138\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Bild2297\" src=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/seherman\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bild2297-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ausgrabungen und Forschungen<br \/>\nEine Mithrash\u00f6hle auf der Gradi\u0161\u010de \u00fcber St. Egyden<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Abteilung f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte am<br \/>\nLandesmuseum K\u00e4rnten hat in Zusammenarbeit mit der<br \/>\nMarktgemeinde Schiefling am See (Bgm. Valentin Happe)<br \/>\nvom 5. Juli bis 19. August 2011 im Bereich der Gradi\u0161\u010de<br \/>\n(Parz. 635\/1, KG St. Kathrein) oberhalb von St. Egyden<br \/>\narch\u00e4ologische Ausgrabungen durchgef\u00fchrt.<br \/>\nDeren Ausf\u00fchrung konnte dank der gro\u00dfz\u00fcgigen Zustimmung<br \/>\nder Grundbesitzerinnen,<br \/>\nFrau Mag. Ingeborg Maria<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/?attachment_id=1311\" rel=\"attachment wp-att-1311\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1311\" alt=\"drotgleirsch&amp;tschap\/seher\" src=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Bild2021.jpg\" width=\"224\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/www.porzellanland.net\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Bild2021.jpg 1200w, https:\/\/www.porzellanland.net\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Bild2021-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.porzellanland.net\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Bild2021-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.porzellanland.net\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Bild2021-624x832.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><br \/>\nund<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/seherman\/?attachment_id=136\" rel=\"attachment wp-att-136\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Bild1856\" src=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/seherman\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bild1856-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><br \/>\nFrau Mag. Maria Magdalena Seher aus St. Egyden, erfolgen.<br \/>\nDie schwierige Logistik der Ausgrabung<br \/>\nim Hang bew\u00e4ltigten in dankenswerter und verl\u00e4sslicher Weise<br \/>\nMag. Andr\u00e9 Tschapeller (Lienz) sowie Richard<br \/>\nDrotleff (Klagenfurt) und Peter Seher (St. Egyden\/Wien).<br \/>\nSeit den 1960er Jahren waren von der Gradi\u0161\u010de vorge-<br \/>\nschichtliche bis r\u00f6merzeitliche Kleinfunde bekannt gewor-<br \/>\nden; zudem sind im Kuppenbereich Wallspuren zu erken-<br \/>\nnen. Ziel der Ausgrabungen war allerdings nicht die<br \/>\nKuppe, sondern eine durch eiszeitlichen Felsversturz ent-<br \/>\nstandene H\u00f6hle im \u00f6stlichen Bereich des S\u00fcdabhanges, in<br \/>\nder seit geraumer Zeit von verschiedener Seite Kleinfunde<br \/>\nbeobachtet worden waren, darunter Fundst\u00fccke, die an ein<br \/>\nsp\u00e4tr\u00f6misches H\u00f6hlenheiligtum denken lie\u00dfen. Das hat<br \/>\nsich best\u00e4tigt und auch medial entsprechendes Echo<br \/>\ngefunden.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/seherman\/?attachment_id=132\" rel=\"attachment wp-att-132\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Bild1200\" src=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/seherman\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bild1200-e1380888706699-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><br \/>\nDie etwa von Westen nach Osten verlaufende H\u00f6hle ist mit<br \/>\nVorplatz rund 10 m lang und rund 3 m breit. Im Bereich<br \/>\ndes westlichen Endes der H\u00f6hle l\u00e4sst der verst\u00fcrzte m\u00e4ch-<br \/>\ntige Konglomeratblock ein \u201eFenster\u201c frei. Von<br \/>\neiner Nutzung in j\u00fcngerer Zeit stammt das Fundament<br \/>\neiner schmalen Mauer, \u00dcberrest einer kleinen Werkst\u00e4tte.<br \/>\nIn einer bis zu 70 cm m\u00e4chtigen ascheh\u00e4ltigen Schicht fan-<br \/>\nden sich zahlreiche Tonscherben, Tierknochen und<br \/>\nM\u00fcnzen sowie einige weitere Fundst\u00fccke. Diese fundh\u00e4lti-<br \/>\nge Schicht hatte die Form eines Erosionskegels, der eine<br \/>\nVerbindung zu einem rund 5 m n\u00f6rdlich und parallel gele-<br \/>\ngenen, von Westen her gut zug\u00e4nglichen H\u00f6hlenraum<br \/>\nerbrachte. Dort sollten demnach die religi\u00f6sen Feiern statt-<br \/>\ngefunden haben. Unter den bisher geborgenen<br \/>\nKleinfunden sind zun\u00e4chst hunderte Tierknochen zu nen-<br \/>\nnen. Dabei handelt es sich um die Abf\u00e4lle von kultischen<br \/>\nMahlzeiten, denen auch Scherben von Trink- und<br \/>\nSpeisegeschirr zuzuordnen sind. Zu nennen sind weiters<br \/>\nmehrere Fragmente von \u00d6ll\u00e4mpchen. Zum Kultger\u00e4t z\u00e4h-<br \/>\nlen ein Marmorblock (45 x 30 x 19 cm), der als eine Art<br \/>\n\u201eAltarstein\u201c diente \u2013 und dessen Verlagerung durch<br \/>\nErosion fragw\u00fcrdig erscheint \u2013,<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/seherman\/?attachment_id=135\" rel=\"attachment wp-att-135\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Bild2004\" src=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/seherman\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bild2004-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><br \/>\nund mehrere, mit aufge-<br \/>\nlegten Schlangen verzierte Kultgef\u00e4\u00dfe.<br \/>\nDie Schlangen, die sich \u00fcber den Gef\u00e4\u00dfrand beugen, d\u00fcrften<br \/>\nanzeigen, dass die Kultteilnehmer Wein aus diesen<br \/>\nGef\u00e4\u00dfen getrunken haben. Ein Schlangengef\u00e4\u00df tr\u00e4gt eine<br \/>\nleicht besch\u00e4digte f\u00fcnfzeilige Weiheinschrift in lateini-<br \/>\nscher Sprache (erste Lesung vor Abschluss der<br \/>\nRestaurierung durch Reinhold Wedenig, Graz):<br \/>\nD(eo)<br \/>\nM(ithrae) fec(erunt) \/ ]bonius<br \/>\n(etwa Libonius, Scribonius,<br \/>\nTrebonius oder Turbonius)<br \/>\n\/ M]aximinus \/ c?]ilius<br \/>\n(oder<br \/>\nandere)<br \/>\n\/ ?]Vibio<br \/>\n, das hei\u00dft \u00fcbersetzt: \u201eDem Gott Mithras<br \/>\ngeweiht von ?]bonius (etwa Libonius, Scribonius,<br \/>\nTrebonius oder Turbonius) M]aximinus und c?]ilius<br \/>\n?]Vibio.\u201c Wahrscheinlich sind zwei Stifter mit jeweils zwei-<br \/>\nteiligem Namen im Nominativ genannt, n\u00e4mlich<br \/>\n[&#8212;]boni-<br \/>\nus Maximinus<br \/>\nund<br \/>\n[&#8212;]c(?)ilius Vibio<br \/>\n. Jedenfalls handelt es<br \/>\nsich um eine Auftragsarbeit, weil die Inschrift bereits vor<br \/>\ndem Brand in die Gef\u00e4\u00dfwand geritzt worden war.<br \/>\nEntscheidend ist, dass in der ersten Zeile der Gott Mithras<br \/>\ngenannt ist. Damit ist das Gef\u00e4\u00df europaweit als Rarit\u00e4t<br \/>\nanzusehen und festgelegt, dass es sich beim H\u00f6hlen &#8211;<br \/>\nheiligtum auf der Gradi\u0161\u010de um ein Mithras heiligtum han-<br \/>\ndelt.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/seherman\/?attachment_id=139\" rel=\"attachment wp-att-139\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Bild2477\" src=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/seherman\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bild2477-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><br \/>\np. seher vlg. spies[s], r. maierhofer vlg. krainz, mit schlangen verzierten kultgefaess<\/p>\n<p>Heiligt\u00fcmer f\u00fcr den Mithraskult wurden, um den mit<br \/>\ndem Kult verbundenen H\u00f6hlencharakter zum Ausdruck zu<br \/>\nbringen, in den Boden eingetieft. Naturh\u00f6hlen brachten<br \/>\ndiesen elementaren Grund gedanken umso deutlicher zum<br \/>\nAus druck. Dazu z\u00e4hlt in K\u00e4rnten nicht nur das Mithras &#8211;<br \/>\nheiligtum auf der Gradi\u0161\u010de, sondern auch jenes bei St.<br \/>\nUrban im Glantal.<br \/>\nUnter den im Mithrasheiligtum auf der Gradi\u0161\u010de ange-<br \/>\ntroffenen Weihegaben verdienen auch ein silbernes<br \/>\nPalmblatt und eine t\u00f6nerne Stierfigur Erw\u00e4hnung. Die<br \/>\nh\u00e4ufigste Weihegabe waren zur damaligen Zeit M\u00fcnzen,<br \/>\nvon denen bisher fast 300 erfasst wurden. Sie stammen<br \/>\nbeinahe zur G\u00e4nze aus sp\u00e4tr\u00f6mischer Zeit, vor allem aus<br \/>\ndem 4. Jahrhundert (bis Kaiser Arcadius). Beachtung ver-<br \/>\ndienen au\u00dferdem ein eiserner Taschenbeschlag mit<br \/>\nRaubvogelkopfenden und das r\u00fcckseitige Blatt einer klei-<br \/>\nnen goldenen Riemenzunge (L. 1,6 cm) aus dem 6.\/7.<br \/>\nJahrhundert, an die sich die Frage eines Nachlebens des<br \/>\nKultes bis ans Ende der Antike kn\u00fcpft, als der K\u00e4rntner<br \/>\nRaum bereits christianisiert war, wie auch die fr\u00fchchrist-<br \/>\nliche Kirche am Kathreinkogel zeigt. Weil die Gradi\u0161\u010de<br \/>\nnur rund 1 km s\u00fcdlich vom Kathreinkogel liegt, ist zu<br \/>\nvermuten, dass sich die Mitglieder der Kultgemeinschaft<br \/>\nwesentlich aus den dort stationierten Soldaten zusam-<br \/>\nmensetzten.<br \/>\nDer Mithraskult ist eine von mehreren, im Orient behei-<br \/>\nmateten Religionen, die im 3. und 4. Jahrhundert unter<br \/>\nden Beamten und Soldaten des R\u00f6mischen Reiches weite<br \/>\nVerbreitung fanden, ehe diese Kulte im Jahre 391 zuguns-<br \/>\nten des Christentums verboten wurden. Auch Kaiser wie<br \/>\nCommodus oder Aurelian waren Mithrasverehrer. Weil es<br \/>\nsich um einen Mysterienkult handelt, dessen Geheimnisse<br \/>\nnur den Eingeweihten enth\u00fcllt wurden, f\u00e4llt seine<br \/>\nBeschreibung nicht leicht. Die Mitgliedschaft war auf<br \/>\nM\u00e4nner beschr\u00e4nkt. In der Fachwelt gibt es zwei<br \/>\nMeinungen zum Mithraskult. Die einen halten den Kult<br \/>\nf\u00fcr eine Sch\u00f6pfung Roms, die altpersische Glaubens &#8211;<br \/>\nvorstellungen und die Seelenwanderungslehre des grie-<br \/>\nchischen Philosophen Platon verband. Demnach stand der<br \/>\npersische Gott Mithra \u2013 der Gott des Vertrages und der<br \/>\nVermittlung zwischen den G\u00f6ttern und Menschen \u2013 im<br \/>\nMittelpunkt. Der Legende nach wurde er an einem 25.<br \/>\nDezember aus einem Felsen geboren. Durch die T\u00f6tung<br \/>\neines Stieres (<br \/>\nTa u ro k t o ni e<br \/>\n) h\u00e4tte er die Erde und den<br \/>\nKosmos erschaffen, aus Blut und Samen des Stieres regene-<br \/>\nriere sich das Leben. Platon folgend glaubten die Anh\u00e4nger<br \/>\ndes Mithras, dass die Seelen von einem Fixstern aus \u00fcber<br \/>\nsieben Sph\u00e4ren zur Erde gekommen w\u00e4ren, wohin sie bei<br \/>\nrechtschaffenem Lebenswandel nach dem Tod zur\u00fcck-<br \/>\nkehrten. Die Mithrasheiligt\u00fcmer wurden als Wendepunkt<br \/>\nder Seelenwanderung verstanden. Der Weg der Seele<br \/>\nwurde von den Anh\u00e4ngern des Mithras symbolisch in<br \/>\nForm von sieben Weihegraden durchlaufen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/seherman\/?attachment_id=133\" rel=\"attachment wp-att-133\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Bild2296\" src=\"http:\/\/www.porzellanland.net\/seherman\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Bild2296-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><br \/>\nAndere Forscher sehen in Mithras eine kosmische<br \/>\nGottheit, die nach der Entdeckung der Pr\u00e4zession, der<br \/>\nzyklischen Taumelbewegung der Erdachse, \u00fcber die<br \/>\nbekannten Planeteng\u00f6tter zu stellen war, selbst \u00fcber den<br \/>\nm\u00e4chtigen Sonnengott Helios. Denn nur eine \u00fcbergeord-<br \/>\nnete Gottheit h\u00e4tte eine solche Schwankung verursachen<br \/>\nund die Fixsternsph\u00e4re bewegen k\u00f6nnen. Mithras war<br \/>\ndemnach als m\u00e4chtigste Gottheit im Kosmos zu verstehen.<br \/>\nDie Stiert\u00f6tung und der scheinbare Bezug zu Persien wer-<br \/>\nden aus der Beobachtung erkl\u00e4rt, dass sich das Sternbild<br \/>\ndes Perseus am Ende des Stierzeitalters genau \u00fcber dem<br \/>\nSternbild des Stieres befunden hat und diese Konstellation<br \/>\nals T\u00f6tung des Stieres durch Perseus verstanden wurde,<br \/>\nwobei die Plejaden den Dolchsto\u00df anzeigten. Zugunsten<br \/>\ndieser These wird auch vorgebracht, dass es in der altpersi-<br \/>\nschen Religion keinerlei Zusammenhang zwischen Mithra<br \/>\nund irgendeiner Art von Stiert\u00f6tung gibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit freundlicher Genehmigung von UNIV.-DOZ. DR. PAUL GLEIRSCHER [LEITER: Abteilung f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte des LMK]<br \/>\n\u00a9 Landesmuseum f\u00fcr K\u00e4rnten; download<br \/>\nwww.landesmuseum.ktn.gv.at\/wulfenia; www.biologiezentrum.at<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Abteilung f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte L EITER : U NIV .-D OZ . D R . P AUL G LEIRSCHER &nbsp; &nbsp; Ausgrabungen und Forschungen Eine Mithrash\u00f6hle auf der Gradi\u0161\u010de \u00fcber St. Egyden &nbsp; Die Abteilung f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte am Landesmuseum K\u00e4rnten hat in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Schiefling am See (Bgm. 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